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Sonntag, 20. Dezember 2015, 16:26

Buchverfilmungen

Ein Buch, was einen in eine ganz eigene Welt entführt zu verfilmen ist immer so eine Sache. Der Leser hat seine eigene Vorstellung von der beschriebenen Welt, von den Figuren usw. Wird jetzt das Buch verfilmt, dann sind die Erwartungen hoch.

Das Ergebnis kann gut sein, wie bei Herr der Ringe, Tribute von Panem, Der Hobbit (teilweise).

Oder aber vom allerfeinsten in die Hose gehen.

Genau so eine Verfilmung hab ich mir gestern angeschaut. Der Medicus. Mir fehlen fast die Worte. Was um Himmelswillen hat man sich dabei gedacht? Bis auf Ben Kingsley, der ja alles spielen kann, als Ibn Sina, fand ich die Besetzung grottig. Die Umsetzung furchtbar. Nein danke. Nach ca. 1 Std. hab ich umgeschaltet.

Habt ihr auch positive oder negative Beispiele?


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Sonntag, 20. Dezember 2015, 20:25

Wenn ich so darüber nachdenke, hab ich nur einen Film gesehen, wo ich auch das Buch dazu gelesen habe. HdR hab ich nicht gelesen, Panem sowieso nicht, das interessiert mich NULL.

Und zwar geht es um "Die Geisha".

Im alten Japan verkauft ein armer Fischer seine beiden Töchter an ein Geisha Haus. Während die eine nicht angenommen wird, weil sie nicht hübsch genug ist, wird die andere angenommen. Die erste Tochter wird an ein Bordell verkauft.

Nach etlichen Irrungen und Wirrungen beginnt Chiyo dann endlich die mittlerweile ersehnte Ausbildung zur Geisha.

Als ich das Buch las, habe ich mir natürlich vorgestellt, wie es aussah, wie die Mädchen aussehen, die anderen Akteure, etc..

Als der Film dann herauskam, war ich erst sehr skeptisch. Aber ich muss sagen, sie haben das Buch detaillgetreu wiedergegeben.

Ich habe nichts vermisst.

Film und Buch kann ich nur weiterempfehlen.


Jace Noctem

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3

Dienstag, 22. Dezember 2015, 08:02

Ich kann ein Negativbeispiel aufführen:

Eragon

Buch - super
Film - absoluter Mist, obwohl die Schauspieler ziemlich gut sind.

Man hat das Drehbuch einfach komplett umgeschrieben, große Teile herausgeschmissen und das Endprodukt ähnelt nur noch entfernt dem Buch.


Severus Snape

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4

Sonntag, 3. Dezember 2017, 13:14

@Jace
Gut zu wissen, weil ich mir nämlich vor gar nicht langer Zeit das erste Buch von Eragon geholt hatte. Den Film fand ich, auch ohne den Inhalt des Buches zu kennen, nämlich auch ziemlich blöd. Also werde ich mal anfangen es zu lesen.


"... Snape war einfach nur dieser merkwürdige Kauz,
der bis über beide Ohren in den dunklen Künsten steckte ..."


5

Sonntag, 3. Dezember 2017, 21:56

Ich kann Jace da nur voll und ganz zustimmen. Der Film ist eine Frechheit.

Die Verfilmung von Tintenherz ist ja auch so ein Negativbeispiel. Das Buch ist toll. Und die beiden anderen auch. Aber der Film....einfach unmöglich.

Gelungen finde ich die Verfilmung der Milleniumtrilogie von Stieg Larsson.Verblendung. Verdammnis. Vergebung. Sowohl die amerikanische, als auch die skandinavische Verfilmung.


Luna Lovegood

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6

Sonntag, 3. Dezember 2017, 22:13

Da geb ich dir Recht Talia. Wobei mir die skandinavische Verfilmung vieeeeeeel besser gefällt. Es geht einfach nichts über Noomi Rapace.


"Luna meine Liebe, falls du heute irgendein aufkeimendes Talent verspüren solltest - vielleicht das unerwartete Bedürnis, eine Arie zu singen oder etwas auf Meerisch zu rezitieren - unterdrücke es nicht! Es könnte ein Geschenk der Gernumbli sein!"


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7

Sonntag, 3. Dezember 2017, 22:24

Die Frau ist echt Hammer in den Filmen. Das stimmt Luna. Die skandinavischen sind ja auch wesentlich drastischer und detailierter.
Ich fand Daniel Craig als Mikael Blomkvist aber super.


Luna Lovegood

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8

Montag, 4. Dezember 2017, 20:55

Ja er hat gut gespielt.


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